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Aktuelle Neuigkeiten

Urlaub

Besucherregelung aktuell

Besuchskonzept ab 26.07.2021

Mit großem Bedauern und einer gleichermaßen großen Portion Sorge nehmen wir die Meldungen von steigenden Inzidenzen im eigenen Land, der Erklärung von „Risiko“- und „Hochinzidenzgebieten“ verschiedener Urlaubsregionen wahr. Erste Politiker/-innen sprechen von einer „vierten Welle“. Keine guten Nachrichten bezüglich der Infektionsproblematik in der „schönsten Zeit im Jahr“.

Wir sollten uns diese erholsamen Momente im Urlaub aber nicht nehmen lassen. Gleichermaßen möchten wir aber auch Maßnahmen treffen, die einen Eintrag des Coronavirus so gut als möglich verhindern. Daher haben wir entschieden, dass wir zur Haupturlaubszeit im Monat August (beginnend ab dem 26.07.2021 und zunächst wegen der Inkubationszeit auf die Woche nach den Sommerferien bis 05.09.2021 befristet) folgende Regeln gelten zu lassen

 1.       Willkommen zurück

Das Besuchsrecht gilt für alle Bewohnerzimmer in unserer Einrichtung. In den Doppelzimmern werden wir die Besuche so gestalten, dass der Mitbewohner/die Mitbewohnerin für die Dauer des Besuchs das Zimmer kurzzeitig verlässt. Bitte beachten Sie, dass dies immer nur einvernehmlich möglich ist und einer vorgehenden Planung und Absprache bedarf. In den Einzelzimmern sind Besuche nach entsprechender Voranmeldung ohne weitere Absprachen möglich wie bisher. Die Anmeldung zu den Besuchen erbitten wir 24 Stunden im Voraus. In den bevorstehenden Sommermonaten können Sie natürlich auf unsere Außenanlagen (Garten, Terrasse vor der Einrichtung) zurückgreifen und diese für Ihre Besuche nutzen.

 

 2.       Bei vorliegendem Immunitätsnachweis

Aufgrund der steigenden Inzidenz, verbunden mit der Urlaubszeit und der Einstufung vieler Urlaubsländer in Hochinzidenzgebiete, müssen bis zum 05.09.21 auch immunisierte Besucher vorab getestet werden bzw ein Testzertifikat vorweisen können Sollte der von Ihnen besuchte Bewohner/die besuchte Bewohnerin ebenfalls vollständig immunisiert sein, entfällt die Tragepflicht der medizinischen Maske im Zimmer. Sie sind lediglich gebeten diese in den öffentlich zugänglichen Teilen des Gebäudes (Lobby, Flure, Aufzüge u.a.) zu tragen.

 

 3.       Bei fehlendem Immunitätsnachweis

Verfügt der Besucher/die Besucherin über keinen Immunitätsnachweis ist die Vorlage eines gültigen PoC Antigenschnelltest – Ergebnis (zur Besuchszeit nicht älter als 24 Stunden) unverzichtbar. Besucher/-innen ohne Immunitätsnachweis müssen während des gesamten Besuchs im Gebäude (also auch im Zimmer des Bewohners) eine med. Maske tragen.

 

 4.       Kontaktnachverfolgung

Ihren Besuch melden Sie bitte mind. 24 Stunden vorher bei unseren Mitarbeitenden der sozialen Betreuung unter der Durchwahl 06832 921 4006 an. Um die Besucherströme zu regulieren lassen wir zwischen 12.30 Uhr – 17.30 Uhr für eine Besuchszeit von je 45min jeweils zwei Besuchsmöglichkeiten zu. Pro Bewohner/-in können zu gleicher Zeit zwei Personen einen Besuch anmelden. Wir freuen uns auch wieder Kinder in der Einrichtung zu begrüßen: diese haben, in Begleitung einer erwachsenen Person, ab dem 6. Lebensjahr wieder die Möglichkeit auf Besuch zu kommen.

Bitte berücksichtigen Sie, dass wir weiterhin gehalten sind, Ihre Kontaktdaten und den Immunisierungsstatus zu erfassen. Dazu erhalten Sie beim Betreten der Einrichtung, in gewohnter Manier, ein entsprechendes Formular zur Kontaktnachverfolgung.

 

Die Immunisierungsquote bei unseren Bewohnern liegt aktuell bei 88,88%. Wir freuen uns, dass sich viele weitere Bewohner/-innen für eine Impfung gegen das Coronavirus entschieden haben. Bei weiteren Fragen zur Impfung und/oder zu deren Organisation innerhalb des Hauses wenden sich interessierte Personen bitte direkt an Herrn Helfen, der die Impfkampagne innerhalb des Hauses federführend steuert.

 

Mit Ihnen zusammen hoffen wir auf einen unbeschwerten und gesunden Sommer. Schön, dass Stück um Stück mehr Normalität auch zu uns zurückkehrt. Diese Normalität ist nicht selbstverständlich. Wie sehr mussten gerade wir dies feststellen. Gehen wir also vernünftig und sorgsam mit den Möglichkeiten um. Für unsere Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Menschen, die sich um sie sorgen. Damit uns allen ein unbeschwerter Sommer verheißen ist.

 

Bleiben Sie gesund und seien Sie gegrüßt.

 

 

 

 

 

 

Edith Friedrich                                   Marc Helfen                                       Roswitha Otto

Heim- und Geschäftsleitung               Pflegedienstleitung/Pandemieb.            Bewohnervertretung

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Besucherregeln 26.07.2021
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Ostern

„Easter is very important to me, it's a second chance.“ (Reba McEntire)

Liebe Bewohner/-innen und Angehörige unseres Hauses,

liebe Freunde, Wegbegleiter, liebe ehrenamtlich Tätigen,

 

vor einem Jahr formulierten wir Ostergrüße aus dem „ersten Lockdown“, den das Coronavirus uns abverlangte. „Lockdown“ – ein Wort, dass bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht Bestandteil unseres Wortschatzes gewesen ist. Eine damit verbundene Art des Miteinanderseins, die wir vormals nie mit diesem Begriff assoziiert hätten. Über ein Jahr Abstand, Restriktionen, Planungen. Ein Jahr, in denen wir uns nur noch an den Augen erkennen, am Habitus, dem Kleidungsstil.  Wer hätte das für möglich gehalten, als die Kinder der Beckinger Grundschulen uns zu Ostern 2020 mit selbstgemalten Bildern beschenkten und für Freude bei unseren Bewohner/-innen sorgten? Nun sind es am Gründonnerstag die Kinder des hiesigen Kindergartens gewesen, die auf dem Parkplatz unseres Hauses – getrennt von den Panoramascheiben unserer Cafeteria – für Kurzweil und Freude gesorgt haben. Was ein schönes Moment.

Wir schreiben diese Zeilen an Sie an einem Tag, an dem die Sonne uns mit 18° Grad bescheint. An einem Vormittag, an dem die Kirschen blühen und Tulpen durch den Boden brechen. An einem Tag, an dem das Leben die Tristesse des Winters überwindet. Alles „blumig“ und „lebendig“ erscheint. Aber es sind auch Stunden der Ungewissheit und des Wartens: Stunden der sich stetig erhöhenden Inzidenzen, den schrecklichen Nachrichten aus dem geliebten Nachbarland, beunruhigende Nachrichten von Mutanten und einer noch ungewissen Zukunft mit Blick auf das sogenannte „Saarland Modell“, das Lockerungen „auf wackeliger Basis“ für die Saarländerinnen und Saarländer verspricht. Wir freuen uns dabei aber auch darüber, dass die Räumlichkeiten unseres Hauses wieder zugänglicher für Alle geworden sind. Die Impfkampagne nimmt Fahrt auf, die Hausärztinnen und Hausärzte, die unser Haus medizinisch mitbetreuen terminieren bereits noch nicht geimpfte Patientinnen und Patienten, die hier leben zur Covid19 Impfung. Die Teststrategie der Einrichtung (im Mittel führen wir 500 Tests/Woche durch) wirkt: sie ist die Basis der seit Wochen gültigen Besuchsregelungen. Nach gegenwärtigem Stand wird die Landesregierung zwar am 06.04. das „Saarland-Modell“ starten, aber es wurden noch keine neuen Regeln an die Altenheime gegeben. Bis zu diesem Moment gilt die bestehende Besucherregelung (s.u.) weiter. Wir unterrichten Sie unmittelbar über mögliche Änderungen der Besucherregelungen über E-Mail, unsere Homepage oder die Socialmedia – Kanäle der Einrichtung (Facebook: Seniorenbetreuung Haus Blandine KG).

 

Reba McEntire (Schauspielerin und Sängerin) lenkt mit ihrem eingangs zitierten Satz nun den Blick auf die bevorstehenden Ostertage. Sie betont die Wichtigkeit dieses Festes und setzt es in den Kontext einer Aussicht auf eine zweite Chance. Diese ersehnen wir auch. Die Chance auf ein Leben außerhalb der Pandemie. So wie wir es kannten und viel zu selten wertgeschätzt haben. Ostern steht wie kein anderes Fest im Jahr für den zentralen Begriff der „Hoffnung“. Wenn  – nach christlichem Glauben – der Tod überwunden wird, dann muss auch diese Pandemie überwindbar sein. Mit dieser Hoffnung wünschen wir Ihnen allen

 

Frohe und gesegnete Ostern

 

Edith Friedrich

Heimleitung

 

Marc Helfen

Pflegedienstleitung

 

 

Helfen

Tobias Hans (Ministerpräsident des Saarlandes) im Gespräch mit Marc Helfen

Als im Februar 2020 das Coronavirus gravierende Einschnitte für das öffentliche Leben in unserer Republik verlangte, war uns allen noch nicht bewusst, wie intensiv wir uns im ganzen Jahresverlauf und darüber hinaus mit dieser Thematik auseinandersetzen werden müssen. Bis heute hält uns die „Coronakrise“ in Atem und bestimmt das Leben und die öffentliche Diskussion in Deutschland.

Wir haben Sie an dieser Stelle immer wieder über neue Regelungen und Vorgaben informiert, die uns politische Entscheidungsträger – in der Regel basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, sofern bereits vorhanden – übersandt haben. Häufig waren wir Vorreiter in bestimmten Situationen und griffen mit eigenen Entscheidungen denen vor, die sie auf politischer Ebene einige Tage später für allgemeinverbindlich erklärten.

Am vergangenen Samstag hatte ich nun die Möglichkeit, das zurückliegende Jahr und eine Fülle von Entscheidungen zum Schutz der uns anvertrauten Bewohner-Innen mit dem Ministerpräsidenten des Saarlandes, Herrn Tobias Hans, zu reflektieren.

Wir führten ein intensives Gespräch über die letzten dreizehn Monate. Dabei haben wir sehr konkret über die Umsetzung der Hygienemaßnahmen in den Heimen, die Situation für beruflich Pflegende in der stationären Langzeitpflege, über Schlagworte wie „Qualifikation“ und „Wertschätzung“, über aktuelle Hoffnungen und Sorgen und über das unfassbare Leid gesprochen, dass dieses Virus verursacht hat. Ich habe im Gespräch inständig Bitten geäußert, die aus meiner Sicht im aktuellen Infektionsgeschehen unerlässlich sind. Aber ich habe auch grundsätzliche Forderungen ausgesprochen, die zur Aufwertung des Berufs auf Dauer unumgänglich sind. In diesem Zusammenhang war darzustellen, dass die Ablehnung der Allgemeinverbindlichkeitserklärung des Tarifvertrags in der Pflege aus meiner persönlichen Sicht heraus „besonders widerlich“ ist. Hier bedarf es einer umgehenden Intervention aus den entsprechenden Ressorts. Die aktuell gültigen Verordnungen zum Schutze der besonders gefährdeten Bewohner-Innen in den Heimen deklarierte ich als „uneingeschränkt weiter fortzusetzen“ bis „die Hausärzte über Impfstoffe verfügen“ und tatsächlich allen (neu eingezogenen) Pflegebedürftigen ein Impfangebot gemacht werden konnte. Daher riet ich - vor den leidvoll gemachten Erfahrungen aus dem zurückliegenden Spätsommer - von zu schnellen Veränderungen ab. Der nächste Schlüssel ist die Impfung durch die Hausärzte/-ärztinnen (Mitte April 2021). Dann - und eben erst dann - halte ich Lockerungen im sensiblen Setting der stationären Langzeitpflege für geboten. Vielen Dank an den Ministerpräsidenten Tobias Hans für die Einladung in die Staatskanzlei des Saarlandes und den freundlichen Empfang im Kabinettssaal. Mehr als diese freundliche Geste, die anerkennenden Worte und Ihr Zuhören freut mich das grundsätzliche Interesse und die Bereitschaft anzupacken und aufzupassen: Auf jene, die dem besonderen Schutz besonders bedürfen und aber auch auf jene, die dafür an vorderster Front gerade stehen. Es hat sich ausgeklatscht. Nun wird diskutiert, nicht zum letzten Mal an diesem Ort.

Der Ministerpräsident durfte sich auch über ein kleines Gastgeschenk aus dem Haus Blandine freuen: ich überreichte einen „Minischwenker“ mit sechs Flaschen „Blandinenbräu“ und eine handgefertigte Grußkarte, unterschrieben von unseren Bewohner-Innen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an Fr. Duscha, deren Kreativität bunte Flecken in den grauen Coronaalltag setzt und viele Bewohner-Innen und mich selbst immer wieder begeistert.

Meine inständige Bitte an Sie alle ist auch weiterhin: lassen Sie uns geduldig und umsichtig bleiben. Leider steigen die Infektionen landesweit wieder an. Leider ist der Anteil der südafrikanischen Mutation in keinem anderen Bundesland so hoch, wie in unserem. Aber wir sehen den neuen Tag: immer mehr Menschen wird ein Impfangebot gemacht. Über 100.000 Saarländerinnen und Saarländer konnten bereits einen ersten Impftermin wahrnehmen. Dort wo Schatten ist, da ist auch Licht. Sind wir also optimistisch und umsichtig. So wie in den letzten dreizehn Monaten: Für all jene, die uns am Herzen liegen und im Gedenken an jene, darauf verwies ich in der Staatskanzlei besonders, die den Kampf gegen das Virus verloren haben.

Mit freundlichen Grüßen


Seniorenbetreuung Haus Blandine KG
Pflegedienstleitung und Pandemiebeauftragter
Marc Helfen

Einverständniserklärung
Impfung

Schutzimpfung gegen Covid 19 (Corona Virus Disease 2019) mit mRNA Impfstoff

In den Morgenstunden des 18. Januar war es soweit: ein zehnköpfiges Impfteam bestehend aus drei Ärzten und sieben Pflegefachpersonen besuchte unsere Einrichtung und bot unseren Bewohnern und Bewohnerinnen die so sehr erwartete zweite Covid19 Impfung an. Zusammen mit einer Mitarbeiterin der Heimaufsichtsbehörde und der Pflegedienstleitung wurden dann alle impfwilligen Bewohner/-innen bis 12.30 Uhr geimpft. Wir können Ihnen nun, nach dreistündiger intensiver Beobachtung mitteilen:

 

  • alle Impflinge haben die Impfung ohne Komplikationen überstanden, allen geht es gut. Freude und Erleichterung überwiegt. Und die Hoffnung: Hoffnung einen wirksamen Schutz gegen das Coronavirus erhalten zu haben und es wieder Normalität im Leben und in dieser Einrichtung werden zu lassen.

 

Gerade bis zum Erreichen von „Normalität“ in den saarländischen Pflegeeinrichtungen wird es aber noch ein weiter Weg sein. Dessen sind wir uns bewusst. Inwieweit die durchgeführten Impfungen Auswirkungen auf das Leben (und Arbeiten) in den stationären Pflegeeinrichtungen haben ist durch die Experten/-innen noch nicht abschließend entschieden. Hierzu erwarten wir in den kommenden Tagen weitere Informationen durch das zuständige Ministerium und werden diese umgehend kommunizieren, sobald sie bereitgestellt wurden. Für heute möchten wir Ihnen freudig sagen:

 

  • wir haben allen Bewohner/-innen zwei Impfungen angeboten, über 90% der hier lebenden Menschen haben dieses Angebot angenommen. Und allen, die geimpft wurden, geht es auch drei Stunden nach der zweiten Injektion gut.

 

Für uns ist dies nun ein Tag der Freude. Aber auch ein Tag, an dem wir Trauer, Leid und Angst erinnern. Und genau deshalb bitten wir Sie bezüglich des weiteren Verfahrens noch um Geduld. Wir werden uns an den Empfehlungen der Experten/-innen orientieren. Wie in den zurückliegenden Monaten. In der gemeinsamen Verantwortung all jenen gegenüber, die uns anvertraut und die besonders schutzbedürftig sind.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Seniorenbetreuung Haus Blandine KG

 

Edith Friedrich | Marc Helfen

Heimleitung       | Pflegedienstleitung

1. Mai

1. Mai

Langsam aber sicher wacht unser Land wieder auf dem Tiefschlaf auf. Nach Wochen des Lockdowns schöpfen wir erste Hoffnungen, dass sich das Blatt zum Positiven wenden und dieses Virus nicht die Oberhand behalten wird. Natürlich ist uns die anhaltende Gefährdung mit Blick auf unsere hochaltrigen Bewohnerinnen und Bewohner bewusst. So sind nun sechs Wochen vergangen, in denen äußerst harte Maßnahmen des Verzichts und der Beschränkungen dafür gesorgt haben, dass die Infektion selbst nicht in die Einrichtung getragen wurde.

Der Preis dafür ist unfassbar hoch und – wie für den Rest der Bevölkerung – nur noch schmerzlich zu ertragen. Während ab dem 04.05.2020 nun wieder Familien- und Freundesbesuche erlaubt sind und nahezu alle Geschäfte geöffnet haben, bleiben unsere Türen vorerst noch geschlossen. Kontakte beschränken sich auf das Besucherfenster und digitale Formen. Natürlich sind darüber hinaus auch weiterhin alle liebgewonnenen Angebote im Jahresverlauf weiter ausgesetzt.   

So gehört der „Tanz in den Mai“ und das gemeinsame Maibaumsetzen auf dem Vorplatz der Einrichtung zu jenen Ereignissen, die in 15 Jahren des gemeinsamen Miteinanders noch nicht aufgefallen sind. Doch in diesem Jahr ist eben alles anders. Und die Feierlichkeiten zum „Tag der Arbeit“ mussten im Zeichen der Kontaktbeschränkungen und Abstandsregelungen ruhen.

Wie schon an Ostern haben unsere Angehörigen und Freunde des Hauses unfassbar viele „Süße Präsente“ zum Durchhalten für ihre Lieben und unsere Mitarbeitenden mitgebracht. Wir möchten uns ganz herzlich dafür bedanken. Wenn es gestattet und für das Infektionsgeschehen unbedenklich gewesen wäre, hätte ich viele von Ihnen gerne in den Arm genommen. So nun muss das geschriebene Wort und ein fröhliches Lächeln hinter der Alltagsmaske reichen.

Sehr erfreut waren wir auch über die anerkennende Geste der Eismanufaktur Charlotte  in St. Wendel, die die Einrichtung rechtzeitig zum Feiertag mit 40 Kilogramm Eis beschenkte. Was für eine tolle Geste. Und weil Improvisation in diesen Tagen in höchstem Maße geboten ist, verwandelten die Betreuungs- und Pflegepersonen die Einrichtung an diesem Tag in ein riesiges Eiscafé. Serviert wurden in allen Wohnbereichen und in der Cafeteria die leckeren Eiskreationen der Eismanufaktur Charlotte. Fast wie bei einem Ausflug oder einer Wanderung stimmten wir in allen Etagen in die bekannten Volkslieder zum Frühjahr oder Maifeiertag ein. In der Cafeteria wurden die Bewohnerinnen und Bewohner zusätzlich von Herrn Magar auf der Mundharmonika begleitet.

In Japan sagt man: „Eine Freude vertreibt hundert Sorgen.“ Wir würden uns freuen, wenn wir zumindest die ein oder andere davon an diesem Tag verjagt haben. Die größte Freude aber ist dem Wiedersehen vorbehalten, auf das wir – die Zeichen scheinen nicht schlecht – in nicht allzu ferner Zukunft (unter welchen Umständen auch immer) wieder hoffen dürfen. Sind wir bis dahin optimistisch und bleiben wir gesund.

Ihr Team der Seniorenbetreuung Haus Blandine KG

Bilder Grunschule Beckingen

Bunte Grüße aus der Grundschule

Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich für die vielen liebevoll gemalten Bilder und geschriebenen Texte bedanken, die uns aus der Grundschule in Beckingen erreicht haben. Die Schülerinnen und Schüler haben unsere Bewohnerinnen und Bewohner mit wahren Meisterwerken bedacht. Die Freude darüber war groß und die zusammengestellte Collage wird nun eifrig im Eingangsbereich unserer Seniorenbetreuung bewundert.

Auch wenn uns Zuversicht und Lebensfreude manchmal so klein wie Zwerge vorkommen: sie sind schlafende Reisen, die wir wecken können“ (Jochen Mariss).

So sind es wieder einmal die Kinder gewesen, die in diesen Zeiten des Abstands und des Verzichts riesige Freuden ausgelöst haben. Verbunden mit der Hoffnung, dass ein baldiges Wiedersehen in unserem Hause möglich ist, zu dem wir die kleinen Künstlerinnen und Künstler der Grundschule in Beckingen, unter der Leitung von Herrn Breinig,  schon heute eingeladen wissen wollen.

Danke für diese tolle Geste. Wir haben uns sehr gefreut.

Pater Elbert

Nachruf

Die Seniorenbetreuung Haus Blandine Düppenweiler trauert um den ehemaligen Pfarrer der Gemeinde Düppenweiler, Herrn Pater Sigfried Elbert, welcher am 24.01.2020 verstorben ist.

 

Pater Elbert wurde am 25.02.1938 geboren. Nach seiner Ausbildung bei den weißen Vätern empfing er seine Priesterweihe am 03.07.1965 . Nach seiner 15 jährigen Missionstätigkeit in Ghana in Afrika, kehrte er nach Deutschland zurück und wurde in zahlreichen Gemeinden (z. B. Siersburg, Körprich und Bilsdorf) als Pfarrvertreter eingesetzt. Er gab Religionsunterricht, hielt Vorträge und leitete Einkehrtage. 1990 wurde er als Pfarrverwalter nach Düppenweiler versetzt, bevor er dann 1991 zum Pfarrer in Düppenweiler berufen wurde.

Er begleitete die Seniorenbetreuung Haus Blandine KG seit der Grundsteinlegung und war viele Jahre ein wertvoller Begleiter und Seelsorger für die bei uns lebenden Seniorinnen und Senioren.

Seine frohe Art und sein so direkter Zugang zu den Menschen sind vielen in guter Erinnerung. Er hatte für alle Belange ein offenes Ohr und hat nicht nur jeden Monat die Gottesdienste in der Einrichtung geleitet, sondern war auch ein tröstlicher Begleiter in schwereren Stunden. Auch nach seiner Pensionierung im Jahr 2014 stand er als Pfarrer i.R (im Ruhestand), in gutem Kontakt zu unserer Einrichtung und war jederzeit für uns da. Wie sagte er einst: „Ich bin jetzt Pfarrer i.R. also Pfarrer in Rufweite“

Wir werden seine Art, sein Engagement, die zahlreichen gute Gespräche vermissen und uns dankbar seiner erinnern.

Möge er nun ruhen in Gottes Frieden!